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Der Findende

unregistriert

1

Sonntag, 13. August 2017, 13:19

Vom Suchen und Finden der Liebe...

Hallo ihr lieben,

ich habe mich in der Vergangenheit oft mit dem Thema "Wie finde ich eine passende Partnerin?" beschäftigt. Und ich bin damit nicht alleine. Viele Menschen dürsten nach der Liebe und hoffen, ein passendes Gegenstück zu finden. Doch nicht jeder erreicht das. Das hat ganz bestimmte Gründe.

Ich kann kein Patentrezept liefern, wo man jemanden findet oder wann oder wie... Es geht in diesem Thread einfach nur um das "Ob". Und das hat seinen Ursprung in einem selbst, besser gesagt in zwei Dingen:

1. Unsere Gedanken
2. Unsere Gefühle

Die Frage, ob man etwas erreicht - in diesem Fall das Finden der richtigen Partnerin bzw. des richtigen Partners, definiert sich nicht durch den Weg, den man sich aussucht. Viel wichtier ist es, dass man gedanklich und gefühlsmäßig auf der richtigen Frequenz sendet. Über die Frequenz muss man sich im Klaren sein. Denn die Frequenz, auf der man sendet, empfängt man auch.

Das heißt mit anderen Worten, dass man erstmal bei sich selber anfangen muss. Das kann man angehen, indem man sich selber Fragen stellt:

- Was genau will ich eigentlich?
- Denke ich, dass ich verdient habe, was ich will?
- Was könnte aus meiner Sicht dagegen sprechen, jemanden zu finden?
- Wie sehe ich mich selber? Liebe ich mich genug?
- Wie fühle ich?

Wenn sich über diese Fragen im Klaren ist, kann die Arbeit beginnen. Bestenfalls sollten die Antworten so lauten:

- Was genau will ich eigentlich? - Eine Partnerin, die zu mir passt, mit der und der Eigenschaft (aber nicht zu sehr ins Detail gehen)
- Denke ich, dass ich verdient habe, was ich will? - JA!
- Was könnte aus meiner Sicht dagegen sprechen, jemanden zu finden? - NICHTS!
- Wie sehe ich mich selber? Liebe ich mich genug? - Ich könnte mich selber jeden Tag umarmen. :-)
- Wie fühle ich? - Ich fühle mich gut.

So sollte es sein, alles wunderbar. Dann kann man sich direkt auf sein Ziel konzentrieren.

Nun ist es aber leider oft so, dass Menschen mit diversen Problemen durch das Leben gehen. Diese könnten lauten: Ich bin zu dick, ich habe kaum Geld, ich habe keine Haare auf dem Kopf, ich bin schüchtern, ich bin noch Jungfrau usw.

Viele dieser Probleme lassen sich lösen. Aber sehen wir davon erstmal ab, es geht ja um das Finden der Liebe. Die Dinge, die ich aufgezählt habe, sind Dinge, von denen man selber denken kann, dass man eben keine Beziehung finden kann - ergo nicht verdient hat. Und was wird dann wohl passieren? Ganz richtig, man bleibt single.

Also muss man sein Denken erstmal umpolen. Das kann so funktionieren, dass man sich erstmal vor Augen führt, was einen ausmacht, was die positiven Seiten sind. Wenn es einen nicht überzeugt, kann man sich bestätigung holen bei Freunden, Bekannten, den Eltern, den Geschwistern oder oder oder. Es sollte eine Person sein, zu der man einen guten Draht hat.

Wenn man sich selber aus irgendwelchen Gründen nicht ausstehen kann, kann man auch nicht erwarten, das andere einen mögen.

Und was noch wichtig ist: Beobachtung und eine logische Denkweise. Ich habe oft Männer gesehen, die Glatze haben oder übergewichtig sind, aber dennoch - ich drücke mich mal etwas locker aus - die schärfsten Bräute neben sich hatten. Als Gegenstück habe ich schon Männer über ihr Singledasein klagen hören, die aussehen wie aus dem Modemagazin.

Ich habe ganz bewusst Äußerlichkeiten angeführt und mich dabei gewissen Klischees bedient, weil das so am griffigsten ist. Selbstverständlich lässt es sich nicht vom äußeren her festmachen, ob man ein guter Partner ist oder nicht - es spielt natürlich auch das innere eine Rolle. Außerdem findet jeder etwas anderes schön. Manche Männer stehen auf pummelige Frauen, anderen können sie nicht dünn genug sein. Worum es mir aber eigentlich geht: Niemand ist dazu verdammt, Single zu bleiben.

Ein noch extremeres Beispiel: Menschen mit Behinderungen. Ich muss gestehen, dass ich bei diesem Thema sehr vorsichtig bin. Und ich habe selten Paare gesehen, wo einer von eine sichtbare Behinderung hat. Ich bin aber überzeugt, dass es genug Beispiele gibt. Darüberhinaus gibt es auch Kontaktforen für Menschen mit Behinderung. Oft habe ich Paare beaobachtet, von denen beide eine sichtbare Behinderung hatten. Aber viel wichtiger: Sie hatten sich selber und waren glücklich.

Lange Rede, kurzer Sinn: Für jeden Topf gibt es einen Deckel. ;)

Das alles ist im Wesentlichen der gedankliche Teil. Nun ist der Mensch aber zum Glück auch mit Gefühlen ausgestattet. Gefühle verraten uns, wie es wirklich um uns steht. Man kann Gefühle als Ausdruck des Unterbewusstseins betrachten, das in zwei verschiedene Richtungen sendet:

Fühlst Du dich gut? - Ja - Weiter so!

Fühlst Du dich gut? - Nein - Warum? - Weil mir das und das und das fehlt.

Man erkennt hier den Teufelskreis: Es fehlt einem was. Man fühlt sich deswegen schlecht. Und weil man sich schlecht fühlt, wird einem immer fehlen, was einem fehlt. Was muss man also tun? Richtig, den Schalter umlegen.

Sprich: Etwas machen, wodurch man sich gut fühlt. Irgendwas hat ja jeder. ;) Dieses gute Gefühl muss sich dann festigen.

Es ist nebenbei auch nicht verkehrt, sich ein Gefühl zu suggerieren, das man mit dem in Verbindung bringt, was man sich wünscht. Zum Beispiel Liebe: Man kann Liebe auch so spüren. Die Liebe zu sich selbst, die Liebe zur Natur, die Liebe zu der Stadt, in der man wohnt, die Liebe zu der Band, die man gerne hört und und und.

Man kann sich in Stimmung bringen, in Dinge macht, die man mit Liebe in Verbindung bringt, z. B. romantische Musik hören, einen Tanzkurs besuchen oder oder oder.

Und nun möchte ich noch eine Sache dazu loswerden, die so genial ist, dass man sie kaum in Worte bringen kann: Visualisierung!

Bevor ich vor ca. 3 Jahren meine jetzige Ex-Freundin kennen gelernt habe, habe ich mir öfters Situationen vorgestellt, in der ich mit einer Frau zusammen bin. Außer, dass ich mir so ungefähr den Typ vorgestellt habe, war ich nicht groß ins Details gegangen. Wie auch immer, als ich sie kennenlernte, so sie seltsamerweise genauso aus, wie ich sie mir vorgestellt habe.

An dem Tag, wo ich sie erstmal kontaktiert habe, war ich gerade mal 8 Tage auf einer Singlebörse angemeldet, sie war neu. 13 Tage nach dem Erstkontakt waren wir dann ein Paar.

Ich kam, sah und siegte. :D

Ich muss dazu sagen, dass ich ein paar Ecken und Kanten habe, die man nicht haben muss. Aber es war insgesamt eine Zeit, in der ich mich supergut fühlte und an allem, was war, Freude hatte. Die Freude und das gute Lebensgefühl war es, was überwiegt hat. Und die Liebe, die ich damals schon gespürt habe.

Und das, liebe Community, zeigt, was ich am Anfang sagte. Alles hat seinen Ursprung bei einem selbst.

In diesem Sinne viele Grüße und einen schönen Sonntag.

Der Findende

Spezial

Senior Moderator | Das offene Ohr für euch.

  • »Spezial« ist männlich

Beiträge: 112

Registrierungsdatum: 9. Dezember 2015

Wohnort: Wolfsburg

Beruf: Student

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2

Dienstag, 15. August 2017, 11:23

/freigeschaltet

Herzlich Willkommen bei uns im Kummerforum. Du hast einen sehr angenehmen Schreibstil und man kann deinen Text sehr aufmerksam lesen.
In vielerei Punkten bzg. Beziehungen kann ich doch voll und ganz unterstützen und ich selber habe eine ähnliche Situation schon erlebt.

Liebe Grüße
Spezial
Für Fragen oder Gesprächsbedarf könnt ihr mir auch gern eine private Nachricht schreiben.


"Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht." - William Shakespeare

Liebe Grüße
Spezial

Moderator in den Bereichen "Beziehung, Familie, Sexualität" und "Beruf, Ausbildung und Co."

Der Findende

unregistriert

3

Samstag, 19. August 2017, 21:58

Hallo Spezial,

vielen Dank, das freut mich. Ich habe gerade beim Überfliegen gemerkt, dass ich dummerweise den einen oder anderen Rechtschreibfehler fabriziert habe - sorry dafür... Lag wohl am langen Text. 8)

Ich habe mich nun dazu entschlossen, festes Mitglied zu werden und hoffe, hier und da durch meine Beiträge mithelfen zu können.

Im Grunde es ist mit allem so, was man sich wünscht. Komischerweise ist es bei den sehnlichsten Wünschen manchmal beschwerlicher als bei unverfänglichen Dingen - zumindest kommt es mir so vor. Offenbar liegt das daran, dass es gerade bei einem großen Verlangen schwerfällt, gedanklich loszulassen oder einfach nur sein Ding zu machen.

Lieben Gruß,
Der Findende

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Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Spezial (20.08.2017)

eliott

Fortgeschrittener

  • »eliott« ist weiblich

Beiträge: 329

Registrierungsdatum: 24. Februar 2015

Wohnort: graz

Beruf: angstellte

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4

Samstag, 19. August 2017, 22:30

Hallo findender!
Es freut uns dass du dich dazu entschlossen hast hier im forum ein festes mitglied zu werden und andren usern helfen möchtest..
damit leistest du einen wichtigen beitrag in der gesellschaft.lg elli
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" (Erich Kästner)

Der Findende

unregistriert

5

Samstag, 19. August 2017, 22:46

Hallo Elli,

vielen Dank für die Anerkennung. Ich werde schauen, dass ich mein bestes gebe. :-)

Lieben Gruß,
Der Findende

eliott

Fortgeschrittener

  • »eliott« ist weiblich

Beiträge: 329

Registrierungsdatum: 24. Februar 2015

Wohnort: graz

Beruf: angstellte

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6

Sonntag, 20. August 2017, 07:44

hallo findender!
ich bin mir sicher dass du dein bestes geben wirst...
gemeinsam können wir etwas bewirken .
das ist was wirklich zählt.
lg elli
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" (Erich Kästner)

Der LiVo

Ex Administrator des Kummerforum !

  • »Der LiVo« ist männlich

Beiträge: 43

Registrierungsdatum: 14. April 2014

Wohnort: Euskirchen

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7

Montag, 4. September 2017, 02:26

Danke schön für die Info. Gelesen, gelernt, zugestimmt. :)

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