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Montag, 14. März 2016, 10:01

Immer unzufriedener

Guten Morgen,

heute ist mal wieder so ein Tag, an dem ich noch unzufriedener, innerlich aufgewühlter bin, als sonst. Dabei muss ich heute nicht arbeiten ( aber morgen wieder :-( ). Ich könnte was im Haushalt machen, bügeln, putzen usw. Dazu hab ich manchmal echt viel Lust, dann nehm ich mir vor, jetzt machst du mal so richtig einen Rund-um-Schlag. Spätestens nach 30 Minuten spüre ich dann wieder meine Schmerzen im Nacken besonders stark. Ich hatte vor 2 Jahren eine OP an der Halswirbelsäule. Seitdem bin ich keinen Tag mehr ohne Schmerzen, die sich anfühlen wie ein riesengroßer Muskelkater, unzählige Arztbesuche, Arztwechsel, Massagen, Krankengymnastik haben nichts gebracht. Selbst das Spazierengehen mit den Hunden, oder meine Arbeit ( hauptsächlich Computerarbeit) strengt mich sehr an.
Ausserdem mach ich es sowieso niemanden Recht, hier zu Hause, meinem Mann nicht, immer ist irgendwas nicht richtig, nicht sauber oder sonstwas. Und auf der Arbeit sowieso nicht, nagut, der Job ist auch nicht so richtig meins. Dabei kann ich froh sein, in meinem Alter noch einen Teilzeitjob bekommen zu haben. Und es ist besser als die ganze Woche jeden Tag zuhause zu sein.
Und einen Teilzeitjob in meinem erlernten Beruf bekomme ich nicht mehr, habe es schon als Praktikum probiert, bzw. eine andere Tätigkeit, die mir evtl. mehr Spass machen würde.
Hinzukommt dass nun meine Tochter im Mai auszieht. Mein Sohn ist schon vor zwei Jahren ausgezogen. Ich mache mir Gedanken, ob es ihm gut geht, ob er alles hinbekommt. Dasselbe nun bei meiner Tochter. Ausserdem weiss ich, dass es ihr auch schwer fällt, auszuziehen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite weiss ich ja, dass es der Lauf der Dinge ist, dass Kinder ausziehen.
Ich frage mich, bzw. ich weiss auch, dass ich nicht alles richtig gemacht habe, und ich weiss auch dass ich es nicht mehr ändern kann.
Ich mache mir Sorgen und Gedanken um meine Zukunft und die Zukunft meiner Kinder. Hinzu kommen Probleme mit meiner Schwester und Vater. Meine Mutter ist letztes Jahr gestorben.
Soviele Gedanken und Sorgen sind in meinem Kopf, und ich weiss oft nicht mehr ihnen Herr zu werden.
Auch bin ich mit meinem Gewicht nicht zufrieden, aber eine Diät halte ich zur Zeit auch nicht durch. ( Noch nicht mal das schaffe ich :-(). Ein Hobby habe ich nicht.Früher war mein Beruf mein Hobby oder ich bin schwimmen gegangen, aber das mache ich auch nicht mehr gerne, weil ich dann immer ein schlechtes Gewissen habe, wegen der Hausarbeit, die liegen bleibt oder den Hunden gegenüber. Ausserdem alleine macht es eh keinen Spass. Ich rede so mit niemanden über meine Probleme, Freunde habe ich in dem Sinne keine. Meine beste Freundin, der ich alles erzählt habe, ist letztes Jahr gestorben.
Ich muss gleich mit den Hunden raus gehen, das Wetter ist schön, und doch habe ich immer ein bischen Angst ( ok. Angst ist vielleicht nicht das richtige Wort ), vielleicht Bedenken , ob ich alles richtig mache, ob ich danach ( wegen der Schmerzen) noch die Energie habe, was im Haushalt zu machen, wenn ich an die Arbeit morgen denke, wieder noch schlechtere Laune bekomme, usw.usw.
Ihr seht, ein Fass ohne Boden. Und die Gedanken an die Zukunft , wegen Altersversorgung , Finanzen usw. kommen dazu, bzw. sind immer im Hinterkopf.
Es hört sich vielleicht verworren und langweilig an, ich kann es aber nicht besser beschreiben.
Ich glaube, dass wenn meine Tochter auszieht, alles noch viel schlimmer werden wird. Klar, ist sie es nicht schuld, das bin ich selber, das weiss ich.
Ich würde so gerne wieder positiver sein in allem, aber irgendwie geht das nicht.

WahrenGedichte

Super Moderator |Hab ihn nie verraten, deinen Plan vom glück

  • »WahrenGedichte« ist männlich

Beiträge: 219

Registrierungsdatum: 11. April 2013

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2

Dienstag, 15. März 2016, 11:08

/Aktiviert!
Ich bin gerne für Persönliche Angelegenheiten als Ansprechpartner zu Sprechen.

3

Mittwoch, 16. März 2016, 20:47

Rauch dir einen, hilft dir Ruhe zu finden und sollte deine Schmerzen lindern.



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Von Alvaro genehmigt. (Seine persönliche Meinung)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Alvaro« (22. März 2016, 14:08)


eliott

Fortgeschrittener

  • »eliott« ist weiblich

Beiträge: 222

Registrierungsdatum: 24. Februar 2015

Wohnort: graz

Beruf: angstellte

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4

Donnerstag, 24. März 2016, 15:05

hallo sad!

Erst mal herzlich willkommen hier im forum.
Ich habe deinen beitrag gelesen und möchte hier punkt für punkt antworten…
Es ist sicher nicht einfach die familie den haushalt und auch den beruf unter einen hut zu bringen.
Es sind so viele dinge die dich beschäftigen und die dich nicht zur ruhe kommen lassen.
Durch deine operation bei der halswirbelsäule ist es dir oft nicht möglich so viele dinge zu erledigen wie du es gerne möchtest….
Denn alleine alles zu schaffen wenn man körperliche probleme hat und die schmerzen deine täglicher begleiter sind ist sehr schwierig.
nachdem was du schon sehr viel unternomen hast und es trotz alledem keine besserung eingetreten ist wäre es wichtig dass du Unterstützung für die alltäglichen hausarbeiten bekommst.
Du hast geschrieben dass du deinem mann nix recht machen kannst im haushalt.
Nun was wäre wenn ihr euch mal zammsetzen würdet und ihr einen haushaltsplan erstellen würdet.
Denn wenn er einige arbeiten übernehmen würde dann wärs für dich auch leichter.
Ausserdem würde er mal sehn wieviel arbeit so ein haushalt macht.
Vielleicht kannst ihn ja dazu bringen.
Es gäbe auch die möglichkeit sich von ausserhalb zu nehmen die dich ein bissl unterstützt.
Es ist sicher für viele mütter schwierig wenn ihre kinder ausziehn.
Dein sohn ist ja schon ausgezogen und deine tochter wird auch bald soweit sein.
Es ist verständlich dass du dir sorgen machst ob sie es schaffen obs ihnen dabei gut geht.
Auch wennes für deine tochter eine grosse umstellung wird bald wird sie erkennen dass das das beste gewesen ist was sie machen konnte …
Denn ab nun wird sie ein eigenständiges leben führen und für sich selber sorgen.
Ich denke du hast alles getan um ihnen die wichtigen dinge des lebens mitzugeben.
Nun stehn sie auf eignenen beinen.aber sie haben die gewissheit dass sie sich jederzeit bei euch melden können wenn sie etwas brauchen.
Es besteht ja auch die möglichkeit dass ihr regelässig telefoniert oder die kinder zu euch zu besuch kommen(wenns halt net zu weit weg wohnen)
Es ist so dass sich mamas immer sorgen um ihre liebsten machen…
denn ihre familien liegen ihnen am herzen…
Und man will nur das beste für seine liebsten.
Bei dir kommen auch noch die sorgen um deinen vater und deine schwester dazu…
Der tod deiner mama ist natürlich eine weitere belastung.
auch die finanziellen probleme machen dir zu schaffen…
Hmm es wäre wichtig dass du hier unterstützung von deiner familie bekommen würdest ihr euch mal zammsetzen würds um euch gemeinsam beraten was man tun kann.
Vor allem wenn es um finanzielle dinge geht ist es wichtig dass man sich professionelle unterstützung holt.
Es ist schade dass du all deine hobbies aufgegeben hast…
Denn gerade das wäre so wichtig dass du auch einen ausgleich hast.
Du brauchst kein schlechtes gewissen haben wegen dem haushalt.
Der rennt dir net davon…
Du solltest unbedingt auf dich schaun.
Ich weiss des is leichter gsagt als getan..
Es ist verständlich dass du nicht alleine was unternehmen willst.
Es gibt je nach dem was du gerne machst auch gruppen mit den gleichen interessen.
Vielleicht möchtest du dich ja so einer anschliessen.
Wer weiss vielleicht lernst du dort neue leute kennen und freundest dich mit jemanden an.
Und du hättest mal eine abwechslung.vielleicht würd dir des ganz gut tun.
Wär das nicht eine idee?
Was den job betrifft.
Du hast geschrieben dass dir der job net taugt..
Hmm hast du herausgefunden woran es liegt?
Es gäbe die möglichkeit mit deinem chef drüber zu reden und womöglich etwas zu ändern.
Oder wenns dir gar nimma geht dann könntest du dir ja eine andre beschäftigung in teilzeit suchen.
Auch wenns in deinem erlernten beruf nimma möglich ist zu arbeiten …vielleicht gibt’s was andres.
Es wäre wichtig dass du etwas findest dass dir taugt…wost gern hingehst und dein eigenes geld verdienst.
Wenn die kollegen dann auch noch nett wären dann wär des ideal.
Das mit dem abnehmen ist so eine sache..
Oh ja das kenn ich zu gut.dieses problem schlepp ich schon sehr lange mit mir herum und ich weiss aus eigener erfahrung wie schwer es ist.
Ich hab einiges ausprobiert..am besten hat mir die ernährungsumstellung kombiniert mit Sport geholfen..
Allerdings muss man das ein leben lang machen sonnst geht ma bald wieder auseinand und man hat dann no mehr kilo als vorher.
Aus eigener erfahrung muss ich sagen dass es in einer gruppe wesentlich einfacher ist abzunnehmem oder sport zu betreiben(zb schwimmen) als allein.
Vielleicht findest du ja eine möglichkeit in deiner nähe.
Ein versuch ist es auf jeden fall wert.
Und wenn du mit jemanden über deine probleme reden willst kannst dich gerne jederzeit melden.
Ich bin gerne für dich da(auch per mail wenns dir lieber ist)
Alles liebe elli
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es" (Erich Kästner)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eliott« (24. März 2016, 15:11)


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Spezial (25.03.2016), Timo. (24.04.2016)

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