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Dienstag, 22. September 2015, 12:50

Irgendwie unzufrieden

Hallo zusammen,

ich weiss nicht so richtig, wo ich beginnen soll. Ich bin mit mir sehr unzufrieden. Die Intensität ändert sich immer mal. Gestern war ich noch so voller Energie, hab angefangen mein Büro auszumisten und wollte auch fertig werden, dann wollte ich noch bügeln und putzen. Natürlich habe ich nicht mehr alles geschafft. Gut habe ich gedacht, morgen hast du auch noch frei, machst du dann weiter. Und was war? Heute kann ich mich zu gar nichts aufraffen, irgendwie bin ich wie leer. Mit meinen Gedanken wieder so halb bei meiner Arbeit morgen.
Bin immer froh, wenn ich nicht arbeiten muss. Aber das liegt auch an der Stelle an sich. Macht mir keinen Spass und ich weiss auch, dass die Kollegen nicht mit mir zufrieden sind, ich selber bin es ja auch nicht.
Aber in meinem Alter, ich bin 54 Jahre, noch was anderes zu finden, wäre ja mehr als ein Sechser im Lotto. Dabei hat mir mein erlernter Beruf immer sehr viel Spass gemacht, und es war mir egal, ob ich auch mal länger arbeiten musste, oder öfter oder dass es weiter zu meinem Arbeitsplatz war. Aber jetzt....! Irgendwie war diese Arbeit von Anfang an nicht meins, dachte aber immer noch, das gibt sich. Nun endet meine Befristung am 31.12.15. Kann mir zwar nicht vorstellen, dass mein Chef verlängert, aber wenn doch....??
Wenn ich frei habe, ruft mein Mann desöfteren an, was ich dann für die Firma erledigen soll.

Das ist die eine Baustelle in meinem Leben. Hinzu kommt, dass meine Mutter bettlägerig pflegebedürftig ist, mein Vater pflegt sie mehr Recht als schlecht, meine Schwester zu der mein Verhältnis sehr mäßig ist, meint sie pflegt meine Mutter, was sie allerdings nicht macht. 'Fast täglich ruft mich mein Vater an, wegen irgendwelcher Dinge, die auch meine Schwester erledigen könnte, da sie im Haus meiner Eltern wohnt. Aber nein, das macht er nicht.Keine Ahnung warum nicht, wenn ich ihn frage, sagt er, er habe sie heute noch nicht gesehen, oder sie macht es nicht, oder sie hat es vergessen... usw.

Irgendwie dreht sich alles im Kreis. Komische Verfassung, in die ich sooft reinkomme, dabei will ich das gar nicht.

Danke fürs Lesen

WahrenGedichte

Super Moderator |Hab ihn nie verraten, deinen Plan vom glück

  • »WahrenGedichte« ist männlich

Beiträge: 225

Registrierungsdatum: 11. April 2013

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2

Dienstag, 22. September 2015, 15:31

//Aktiviert

Auch wenn deine Mutter Pflegebedürftig ist, musst du dich auf dein Leben konzentrieren,
sonst gehst du ganz Kaputt! Hatte ein ähnlichen Fall in der Familie.
Gib alles deinen Beruf zu behalten, sonst wird es wirklich schwer für dich einen neuen Job zu finden.
Ich hoffe das beste für dich!
Ich bin gerne für Persönliche Angelegenheiten als Ansprechpartner zu Sprechen.

3

Donnerstag, 24. September 2015, 10:35

Vielen Dank für Deine Antwort.

Letzte Nacht ist meine Mutter wieder ins Krankenhaus gekommen. Wahrscheinlich zu wenig getrunken. Irgendwie kann niemand so richtig sagen, was ihr fehlt.
Was mich aber wieder richtig wütend macht: Der Anruf gestern Abend kam von meinem Vater. Er wusste da noch nicht, in welches Krankenhaus meine Mutter gefahren wird. Ich habe ihm gesagt, dass ich denke, dass sie ins örtliche KH gebracht wird und ich dorthin komme. Sollte ein anderes KH angefahren werden, sollte er oder meine Schwester mich anrufen.
Ich bin davon ausgegangen, dass meine Schwester mit meinem Vater nachfährt, oder wenigstens alleine ins KH nachfährt, da sie im Haus meiner Eltern wohnt und ja auch nicht wusste, ob mein Vater mich erreicht.

Stattdessen kam nur eine SMS von ihr, dass sie den Notarzt gerufen habe und wo die Versichertenkarte wäre. Habe versucht sie anzurufen, sie ging nicht ans Telefon. Dann hab ich sie per SMS gefragt , in welches KH sie gefahren wären, da im örtlichen KH noch niemand angekommen ist. Ihre Antwort: ins örtliche zur Notaufnahme und dass mein Vater mitgefahren ist.
Ich habe ihr dann geschrieben,dass noch niemand angekommen ist und ich es ganz" toll" und" super" von ihr finde, dass sie nicht mitgefahren oder nachgefahren ist. Da kam nur von ihr: Du spinnst wohl!

Ich war dann mit meinem Vater bis 3 Uhr im KH, habe ihn dann nach Hause gefahren. Sehe ich das falsch, dass ich erwartet habe, dass meine Schwester mit oder ins KH nachrfährt? Was wäre gewesen, wenn sie mich nicht erreicht hätte? Hätte sie meinen Vater alleine fahren lassen? Der war oder ist eh durch den Wind. Hätte sie nicht wenigstens meiner Mutter ein paar Sachen für den Krankenhausaufenthalt mitgeben können? Habe ich nicht das Recht, ihr meine Meinung dazu zu sagen?

LG
Trauig

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